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Sportlerehrung der Kanuabteilung

Am 15. Februar 2019 veranstaltete der WSV Blau-Weiß Rheidt seine jährliche Sportlerehrung im Rheidter Bootshaus und feierte somit die erfolgreichen Athletinnen und Athleten, die an der vorangegangenen Saison 2018 teilgenommen hatten. Die Moderation des Abends übernahm Detlef Frey, Leiter der Kanuabteilung. Er begrüßte zunächst die Ehrengäste des Abends: Vertreter aus Politik, Medien, Stadtsportbund, Förderverein sowie VR-Bank. Nach der Begrüßung der Sportler, Sponsoren und Ehrenmitglieder des Vereins ging er auf die beiden Hauptelemente des WSV’s ein: Erfolge und das Weiterführen vereinseigener Werte. Im Zuge dessen thematisierte er eine Aufbruchsstimmung in Verein, die sich durch einen Generationswechsel zeige, sowohl unter den Sportlern als auch in der Trainerriege. Darüber hinaus nannte er die Drachenbootabteilung, die sich über die letzten Jahre hinweg als integraler Bestandteil des Vereinslebens etabliert habe.

Im Anschluss moderierte er die Ehrung, die dieses Mal nicht mit den Sportlerinnen und Sportlern begann, sondern mit drei ehrenamtlichen Helferinnen. So bedankte er sich bei Hannah, Paula und Katharina Menrath für ihr Engagement. Während Hannah und Paula Menrath den Nachwuchs des Vereins trainieren, ist Katharina Menrath als Teil des Vorstandes für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Darauf folgend ging es mit den Jüngsten des Vereins weiter: Als erste Sportler Vigo Christensen, Johannes Panzer, Bastian Dörr und Mika Sommer auf die Bühne gerufen. Das Nachwuchsquartett mache Hoffnung auf einen zukünftigen Vierer, so Frey. Die Brüder Hannes und Lewin Holst fragte er anschließend nach einer familiären Konkurrenz. Hannes, der Ältere, entgegnete jedoch, dass beide „fast gleich gut“ seien. Weiter ging es mit den Sportlern Moritz Brenger und Ole Christensen, die sich über die vergangene Saison besonders kämpferisch gezeigt hatten. Als dann Luise Panzer, Eva Ludwig und Eva Rauen geehrt wurden, wurde nochmals besonders deren Leistung auf den Westdeutschen Meisterschaften hervorgehoben. Dort hatten sie sich gemeinsam mit Anna Claasen den 3. Platz über die 2000m erkämpft. Philipp Junkersdorf wurde insbesondere für seine Hilfsbereitschaft im Trainingsbetrieb gelobt, wofür er sich den Spitznamen „Co-Trainer“ zugezogen habe. Aus der Altersklasse der Junioren wurden darauf folgend Matthes Panzer, Anna Nikolakopoulou und Marie Heister geehrt. Matthes konnte sich in diesem Jahr bereits in einem nationalen Leistungstest beweisen. In der Wertung belegt er aktuell die beste NRW-Platzierung. Die Leistung der beiden Damen wurde ebenfalls hervorgehoben, indem an ihr 5000m-Rennen im K2 auf den vergangenen Westdeutschen Meisterschaften erinnert wurde, wo die beiden die Bronzemedaille gewannen.

Der WSV-Nachwuchs zusammen mit den Trainerinnen Paula und Hannah Menrath

Als letzter wurde der LK-Fahrer Alexander Helding geehrt. In der vergangenen Saison hatte dieser insbesondere im K2 gemeinsam mit Kai Rendschmidt große Erfolge erreicht. Aber auch solo war ihm ein besonderer Coup gelungen: Bei den Deutschen Meisterschaften in Hamburg hatte er sich 2018 bei der Premiere des sogenannten Parallelsprints beweisen können. Bei dieser Disziplin, in der stets zwei Kanuten in einer Art Turnier gemeinsam an den Start gingen, hatte er den dritten Platz erreicht.

Nachdem die Ehrung der einzelnen Sportler somit abgeschlossen war, erinnerte Detlef Frey nochmals an die erfolgreiche Drachenbootmannschaft, die sich in der vergangenen Saison ebenfalls auf verschiedenen Wettkämpfen hatte beweisen können. Für die Übereichung des Klaus-Hausmann-Gedächtnispreises, der in diesem Jahr zum 7. Mal verliehen wurde, übergab er die Moderation an den ehemaligen Rennsportwart Udo Pütz. Geehrt wurden die Sportlerin und der Sportler, die über die vergangene Saison hinweg vereinsintern die meisten Erfolge eingefahren haben. In die Wertung mitaufgenommen wurde jeder Wettkampf, an dem der WSV 2018 teilgenommen hatte. Preisgekrönt wurde in diesem Jahr das Geschwisterpaar bestehend aus Marie und Jonas Heister.

Die diesjährige Siegerin des Klaus-Hausmann-Gedächtnispreises: Marie Heister

Mit einem erneuten Dankeschön an alle Sportler, Trainer und freiwillige Helfer erklärte Detlef Frey die offizielle Ehrung für beendet. Hinterher ließen die Gäste die vergangene Saison vor einer Bilder-Präsentation Revue passieren und hatten die Möglichkeit, den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

By |Februar 16th, 2019|Kanu|0 Kommentare